Fragen & Antworten

Hier finden Sie Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.
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Allgemeine Fragen zur Teilnahme

Fragen zur Organisation

Fragen zu Sicherheit und Gesundheit

Grundsätzlich ist jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer für sich selbst verantwortlich; eine Sicher­heits­einweisung am Schiff erfolgt am ersten Bordtag, auf spezielle sicherheitsrelevante Faktoren und Themen wird situationsbedingt einge­gangen und hingewiesen. Die Schiffe entsprechen dem hohen Standard der gängigen Charterfirmen, alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen sind an Bord ausreichend vorhanden, inkl. Rettungswesten, Rettungsinseln, Funk- und Notrufsysteme. Auch ist ein Erste-Hilfe-Koffer an Bord und ich habe mehrere spezielle Erste-Hilfe-Ausbildungen absolviert. Weiters sind unsere Segelreviere so „zivilisiert“, dass dort die medizinische Versorgung – auch auf den Inseln – größtenteils gewährleistet ist.
Seekrankheit ist individuell ganz unterschiedlich ausgeprägt und hängt von vielen persönlichen Faktoren ab (Müdigkeit, Ess- und Trinkverhalten, Temperatur, auch psychologischen Faktoren wie Angst, Stress, Überforderung). Es gibt viele Tricks, um Seekrankheit vorzubeugen, die ich natürlich gerne weitergebe. Außerdem habe ich immer eine Grundausstattung an Medikamenten mit. Empfindliche Personen wissen meist ohnehin selber Bescheid und können entsprechende Vorkehrungsmaßnahmen treffen. Gerne kann dies vorab besprochen werden. Die Inselwelt der Kornaten, in denen meine meisten Törns stattfinden, ist vom Seegang der offenen Adria durch vorgelagerte Inseln geschützt, es ist daher nicht mit hohem Seegang zu rechnen.
Grundsätzlich gibt es hier – außer den bekannten meldepflichtigen Krankheiten – keine Einschränkungen. Zu Ihrer eigenen und zur allgemeinen Sicherheit muss ich aber über eventuelle Krankheiten (Diabetes, Epilepsie, Alkohol- und Drogenkrankheit, HIV, …) Bescheid wissen, um mich im Fall des Falles richtig verhalten zu können. Diskretion ist selbstverständlich.
Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, auch als Schwangere segeln zu gehen, sofern es Ihnen gut geht und keine speziellen Risiken vorliegen. Bitte klären Sie das vor Törnantritt mit Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt und informieren Sie mich spätestens bei Törnbeginn, um eventuellen besonderen Anforderungen entsprechen zu können.
Nein, jedenfalls nicht geplantermaßen. Bei schlechter Wettervorhersage machen wir entweder nur kurze Fahrten oder bleiben im Hafen. Es ist immer wieder überraschend, was man alles auf einem Schiff „anstellen“ kann, auch wenn es gar nicht unterwegs ist! Im Fall eines überraschend aufziehenden Sturmes wird schnellstmöglich der nächstliegende sichere Hafen aufgesucht.
Die beste Taktik ist die Vorsorge: immer gut festhalten, bei rauerer See im Cockpit bleiben oder sich mit den sog. Lifelines anhängen, um mit dem Schiff verbunden zu bleiben. Sollte wirklich der Fall „Person über Bord“ eintreten, werden alle standardmäßig am Anfang der Segeltage gemeinsam ausgiebig geübten notwendigen Schritte gesetzt, um die Person wieder zu bergen. In meiner Karriere am Schiff ist noch nie eine Person über Bord gegangen – es möge so bleiben!
Auch hier ist die beste Strategie die Vorsorge – sich immer gut festhalten und auf die Sicherheitsanweisungen der Skipperin achten. Für den Fall des Falles ist ein Erste-Hilfe-Koffer an Bord und ich habe eine umfassende und spezielle Erste-Hilde-Ausbildung. Außerdem ist Kroatien mittlerweile so „zivilisiert“, dass dort die medizinische Versorgung größtenteils auch auf den Inseln gegeben ist.

Fragen zum Schiff, zur Ausrüstung des Schiffes

Essen & Trinken

Die Bordkassa ist ein gemeinsamer Geld-Topf, in den von jedem Crewmitglied gleich viel Geld einbezahlt wird; davon werden gemeinsame Ausgaben wie Einkäufe, Jause am Schiff, Essen (sowohl selber eingekauft und gekochtes wie auch Restaurantbesuche), Hafengebühren, Diesel fürs Schiff etc. bestritten und die Skipperin mitverpflegt. Je nach Hunger (und Durst) der Crew beläuft sich das für 3 Tage auf etwa 100 – 200 €.
Ja, am Schiff haben wir eine komplette Küche mit Kühlschrank, Gasherd (2 Platten und ein Backrohr) und zwei Abwaschen, inklusive Geschirr, Besteck, Töpfen etc. An Bord zu kochen ist ein Erlebnis für sich – mit etwas einfacheren Mitteln als daheim werden leckere Mahlzeiten gezaubert, die dann an Deck im Cockpit mit Meeresblick genossen werden! Zu Mittag wird meist eine kalte Jause gerichtet, die ist einfach auch unterwegs einzunehmen.
Am Schiff haben wir eine komplette Küche mit Kühlschrank, Gasherd (2 Platten und ein Backrohr) und zwei Abwaschen. Einige Schiffe sind auch mit einem kleinen Gefrierfach ausgerüstet, in das aber grade mal eine kleine Packung Iglu Erbsen passen würde…
Je nach Wunsch der Crew werden wir selber kochen oder essen gehen. Leute mit Essenseinschränkungen wissen meist gut, was man im Restaurant bestellen kann, und wir gehen auch nur in Restaurants, wo das möglich ist :-). Wenn wir selber kochen, wird auch gemeinsam eingekauft, da dürfen/sollen besondere Wünsche und Bedürfnisse ohnehin geäußert werden.

Kleidung, besondere Ausrüstung

Spezielle Segelkleidung ist nicht notwendig. Sinnvoll sind aber eine Regenjacke, evtl. auch eine Regenhose wer so etwas hat, sowie guter Sonnenschutz (Sonnenbrille, Kopfbedeckung, Sonnencreme). Als Schuhe eignen sich rutschfeste Sportschuhe (am besten auf nassen Badfliesen ausprobieren), bitte mit nicht abfärbender Sohle. Segelhandschuhe sind auch nicht notwendig, aber wer hat, kann Fahrradhandschuhe mitnehmen. Ein Vorschlag für eine Packliste (pdf) findet sich hier: Packliste für einen Segeltörn.
Das ist Geschmackssache. Hartschalenkoffer müssen am Schiff ausgeräumt und im Ausgangshafen (Auto) zurückgelassen werden, da sie an Bord nicht sinnvoll verstaut werden können. Aus diesem Gesichtspunkt ist eine Reisetasche ideal, die entweder flach oder zusammengedrückt verstaut werden kann oder aus der für die Zeit des Törns direkt gelebt werden kann.

Fragen speziell zu „Ladies Only“

Fragen speziell zu Segeln & Coaching, Aktiv Entschleunigen, Teambuilding